ich hatte bei den Lumineers - Hey Ho (2012) zuerst diesen zu Recherchierenden von Supertramp - Give a little Bit (1970) im Ohr.
Sonntag, 2. Juni 2013
Eigentlich wie Mumford & Sons, aber
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Samstag, 25. Mai 2013
Our Anniversary is Smashed
I like the movie Smashed*(2012), but the credits song I do like more:
Our Anniversary by Smog(2003)
(and strangely it reminds me of Stars get Down by Subwave, which i liked some weeks ago)
*) despite the misleading movieposter
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Donnerstag, 16. Mai 2013
Gatsby (2013, Baz Luhrmann)
Nicht mehr so dicht am Roman wie die Verfilmung von 1974, enthält diese Inszenierung zahlreiche von Baz erwartbare aber oft auch effekt- und sinnvolle Überhöhungen einiger Schlüsselszenen. Ob die 3D-Effekte generell dazu zählen, muss offen bleiben, weil diese Technik (mir) noch so ungewohnt ist, dass sie sich eigentlich zu sehr in den Vordergrund drängt. Hier zumindest nicht so überflüssig wie bei "Pi" und nicht so eindrucksvoll anstrengend wie bei "Iron Man 3D", sondern manches Mal schön die vom Geiste zu überwindenden Distanzen verdeutlichend. Obwohl es scheint, dass die passive Technik einen besseren Effekt bietet, da bei dieser auch der räumliche Eindruck in den Kinosaal ragt und nicht nur die Szenerie hinter der Leinwand staffelt.
Hier zerbricht Gatsbys Traum der Reunion (ja The XX sind auch wie viele andere aktuelle Musikschaffende, im Soundtrack) wohl eher an seiner männlichen Determiniertheit, die sich dann im Ergebnis nicht mehr von Toms Hulkness* unterscheidet, als an der Diskrepanz zwischen der realen und der von ihm idealisierten Daisy, wie es die Coppola/Clayton Version zeichnete.
Das Leidenstryptichon Tom-Wilson-Gatsby wird hier leider nicht so deutlich, da zwar die Ursache aus verschiedenen Perspektiven wiederholt dargestellt wird, aber die aufblitzende Splatterdrastik des Buches nur vage angedeutet wird.
Allerdings vermisst man bei den wie in Romeo und Julia wohlkomponierten Bildern deutlich die damals so genossene Symbiose mit den wohlklingenden Dialogen, da hier die Sprache, entgegen des ähnlichen Dramalevels, der Vorlage folgend nüchtern bleibt.(0,75*)
*)(nebenbei könnte DER Hulk von Toms Titulierung durch Daisy seinen Namen haben, und die Augen des Plakates bei der Garage kannte Huxley bestimmt auch als er das Bild des großen Bruders erdichtete)
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Mittwoch, 13. Februar 2013
Retro Stefson "Glow"
Seit 'ner Woche mein Favorit, nachdem die KingKongKicks den Song seit November pushen und mir er da wie eine elegante Rapture-Variante positiv auffiel. Mit dem dazugehörigen Album gefällt der Simian MD Einschlag wie bei MIT. Denn wenn sich beim Prince von BelAir Titelsong bedient wird, freunde selbst ich mich endlich mit dem 90s Revival an.
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Mittwoch, 15. August 2012
Tlryptychon 07/8.2012
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360 - sind zuviel Happy Ends
Vorfilm: Bear
Nach anfänglicher Fleischbeschau ließ uns dieser Kurze zunächst im Unklaren, ob von Ertragen oder Honigliebhabern erzählt wird, und schloss dann mit schwarzhumorigem gleich mehrfachem Twist.
360
Falls der Titel den Anspruch eines thematisch moralischen Rundumblicks suggerieren soll, wird dieser Episodenfilm trotz der unerwarteten Starkumulation diesem nicht gerecht. Denn der thematische Zaun grenzt hier eng einige Variationen zur Dialektik von Freiem Willen, Treue und Moral und ihren Gegensätzen ein. Doch leider bleibt dem Zuschauer zu wenig Zeit um für die einzelnen Geschichten und Figuren die eine oder andere Partei zu ergreifen, und so bleibt das elegante und fließend konstruierte Ganze leider etwas zu distanziert. (0,5*~)
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Donnerstag, 10. November 2011
diskompare (2), r ecoute
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p review - 7.10.2011 - A Dangerous Method (Eine Dunkle Begierde (auweia))
Außer der leider fast schon obligatorischen deutschen Verleih-Titelschelte ist diesem leider fast durchweg von Overacting geprägtem Werk wenig anzumerken. Zum Glück versöhnt am Ende ein kleines wenig die Nennung des Freudschen Krebstods mit der nervigen aber damit eben nicht als folgenlos annehmbaren präsentierten Nikotinsucht des Sigmund Freud, und unzähliger ungenannter anderer. Doch wird nach dem anstrengenden Einstieg ein zumindest wohl dem echten Briefwechsel nachempfundener Disput eröffnet, der dann aber in eine zu soapige Sicht der ja immerhin realen Geschehnisse mündet. Die Dokumentation mag da womöglich aufschlussreicher sein.
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Dienstag, 1. November 2011
p review - 31.10.2011 - (Cheyenne) This must be the Place (Naive Melody)
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Mittwoch, 19. Oktober 2011
preview 17.10.2011- Die Haut in der ich wohne - ist ein zu langer Titel
Unbestritten ordentlich vom Alten Meister abgeliefert, seine Themen um Frauen mal etwas um ein Genre erweitert, doch mE wurde leider die Chance mittels der transgenetischen Haut ein fulminant loderndes Finale (alá T2) verschenkt. Und irgendwie wirkt das Spiel mit der Chronologie etwas zu beliebig und das Abfeiern der Zuschauererwartungsirritation ebenso zu stolz.
Aber immer wieder neiss, wenn die gestandenen Filmschaffenden (wie ich es auch beim letzten Trier empfand) nicht milder werden, sondern immer noch etwas direkter und selbstbewusster ihr Ziel (und darüber hinaus) und ihren Stil* verfolgen. Was, wenn es keine Steigerung mehr gäbe?
*) auch wenn ich fast ein wenig enttäuscht war, dass Almodovar hier "nur" eine Vorlage, verfilmt hat.
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diskompare (1), r ecoute
Eben gehört:
Monarchy - Maybe I'm Crazy
aber eben auch das mal gemochte
Coldplay - Clocks (lang ist's her als man später argwöhnisch wurde)
in dieser Version noch merkbarer...
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Freitag, 25. Februar 2011
p review 21.02.2011: Alemanya - Offizieller Beitrag der Bundesregierung zur Integrationsdabatte
(anscheinend) Verachtenswerterweise von der Tabakindustrie mehr als gefördert)
Anders als unter dem hiesigen Titel kann dieses wirklich(!) anrührende Märchen vom türkischen Gastarbeiter mit seiner Nachfolgeschaft nicht rezipiert werden. Lange hat man weniger verständige Opis, tolerante Mütter, perfekte Schwiegertöchter, vertragende Brüder und süße Enkel sehen müssen, bis hier die Optima aller dieser zum Migranten-Utopia komuliert wurden, jedoch vergällt mit trotzig oder opportunistischen, in jedem Falle handlungsirrelevanten, Nikotinsuchtdemonstrationen.
(Ich dachte ja, das introducing Zigarrettenrollen in True Grit wäre auch Industrieinduziert, aber das steht genau so in der Romanvorlage... was diese orale Befriedigung des abgehalfterten Alkoholikers durch eine 14jährige nicht weniger abscheulich macht)
Alemanya - Willkommen in Deutschland (D 2011)
Donnerstag, 24. Februar 2011
Konstante Schlagschnitzelverachtung
Auch wenn die Überschrift nichts mit dem Inhalt zu tun hat, weise ich darauf hin, dass, wie immer schon, die Technologie die (Musik)produktion bestimmt.
Keine Ahnung was das hier für ein Geräuscherzeuger ist, aber die Ähnlichkeit des in Bloom der Musik-fürvon-altenreifen-Männer-Band Rhead benutzten Geräusches mit dem in "Garden" des Jungspundes Totally Enormous Extinct Dinosaurs kann nicht nur mir aufgefallen sein.
Letzteres/r erinnert natürlich an gefühlt 200 Songs rund um "Gypsy Woman". Uh lik'em all(ot).
enschoi.
(Achso: Beatsteaks meintik)
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Mittwoch, 10. November 2010
Caribou - Bowls
The excellent Caribou are taking from or simply reminding of the little more than 15 year old Mouse On Mars - Frosch or Saturday Night Worldcup Fieber & Emotion Heater by The Gentle People what they need for an superb track. But who kährs.
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Dienstag, 19. Oktober 2010
first r éécouter
hier mal vielleicht ein paar Beweise für die These, dass 20 Jahre Pophören, Unsinn sind, weil sich aaaalles wiederholt und nur die Nachgeborenen dies als Neues goutieren können.
Martin & James – Wrong Directions
und das soll jetzt die Schotten nicht minderwerten, eher Mitleid mit dem Autoren generieren:
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Samstag, 2. Oktober 2010
more disko than autisten
recent favourites to play
some more for me, some are more for yall:
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Montag, 14. Juni 2010
autistendisko - update (longtimenosee)
Sun - Caribou - noone need more words (iv.2010)
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Dienstag, 21. April 2009
autistendisko - update
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p review 20.04.2009 - C'est la vie – So sind wir, so ist das Leben
Akustische und Luftgitarren
Der Vorfilm, in dem zwar die Geschichte eines etwas lethargischen Gitarrenschülers erzählt wird, aber eigentlich, wie könnte es bei einem französischen Film auch anders sein, die schön lakonische Liebesgeschichte, inklusive Twist und passendstem Soundtrack aus der Gainsbourgschreibe. ("C'est ma douleur que je cultive") LA LEÇON DE GUITARE (F, 2006)
C'est la vie – So sind wir, so ist das Leben
Orignaltitel, lass ich mal unkommentiert: Le Premier Jour du reste de ta vie
Ebenfalls aus dem westlichen Nachbarland mit den wohlzuwählenden Vokalnuancen ist diese etwas theoretisch konstruierte, die Handlung beschränkt sich auf jeweils einen Tag der unterschiedlichen Wendepunkte, Familiensaga. Leider wirkt sie durch die Konzentration wie ein Zusammenschnitt einer endlosen Nachmittagssoap, nur dass hier die Darsteller weniger enttäuschen, wenn auch die zum Teil zu ansehnlichen Antlitze der Durchschnittlichkeit der Geschehnisse zu viel von ihrer Alltäglichkeit nehmen. Doch bleiben noch genug Anhaltspunkte für die Identifikation, so dass man schon manches Mal den Protagonisten mehr Dialogwillen/-fähigkeit zur Konfliktlösung wünscht, oder eine striktere Trennung von den Fremdemotionen. Und leider hatte der anscheinend zu verschlüsselt dargestellte nikotinsuchtinduzierte Lungenkrebstod des Vaters keine Wirkung auf die das Kino verlassenden Tabakindustrieopfer. Na, wenigstens hatte das ständige Gerauche hier einen anderen Sinn als der penetranten Promotion dieses Suchtmittels, wie in zu vielen anderen Streifen. (~*)
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Donnerstag, 5. März 2009
Watch-Men - Die Uhr tickt
Denn da geht es ja schon los: Der Titel Die Wächter ist wieder einmal eine unnötige bis (auch mal wieder:) verfälschende, mindestens aber unnötig reduzierende Übersetzung. Ist die "Hauptperson", der im Comic viel schöner, weil theoretischer, wirkende "Blaue Mann", doch eigentlich auch ein Watch-Maker (Uhrmacher). Aber warum ihm in der Kinofassung die Rolle der nötigen Bedrohung von außen zugeschoben wurde, kann dann nur der tätowierte Macher verraten. Es kann nur vermutet werden, dass das Budget da schon aufgebracht war, als das Modell für den außerirdischen Corpse entwickelt werden sollte. Auch Rorschachs Gesichtstuch sieht zu sehr nach einer Baumwollwindel aus, diese hätte wohl so keine modebewusste Frau als Kleid getragen(obwohl man die ja Anfang der 80er durchaus um den Hals trug). Dass jedoch die Entwicklung alternativer Antriebsmethoden für den Individualverkehr in die Zeit nach der Handlung versetzt wurde, macht natürlich angesichts der momentan vorherrschenden Meinung, dass die Revierkämpfe in der Angst vor dem Versiegen der klassischen fossilen Brennstoffe zugrundeliegen, durchaus Sinn. Obwohl die Straßen voller Ostereier waren im Comic schon sehr schick. Und die Piratengeschichte hätte dann ja auch die 3 h gesprengt oder es gibt sie dann womöglich noch auf einer Bonus-DVD. Oder als Fortsetzung. Die insgesamt mit fortlaufender Zeit des Filmes kontinuierlich abnehmende Werktreue lässt das Ganze etwas unentschlossen und inhomogen wirken. Die Ohren des Molochs halte ich für eine unverzeihliche Fehlinterpretation der Zeichnungen, denn die dort spockähnlichen sind hier eher die Ohren seiner Karikaturen. Die Filmmusik ist definitiv zum Teil fehl am Platze, manches Mal wäre das reine Regengeprassel der passendere Soundtrack, doch hat wahrscheinlich Nena im Herstellungsland des Filmes einen anderen Stellenwert als hierzulande.
(**~)(weil der/das Comic zu wichtig ist, und viel treu genug)
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